Warum wir einen Platz wiederherstellen wollen...
Historisch versus Modern... ? 
Der Neustädter Markt und die Fiktion des Neubeginns... 
Daher ist unser Vorschlag... 
Fazit... 
 


Fazit: 


Am Neustädter Markt haben moderne Architektur und moderne Stadtplanung, die versprachen, sie machten es besser, komplett versagt. Vor der Zerstörung war der Platz einer der schönsten Plätze Dresdens - heute ist er einer der häßlichsten. 

Der Platz ist heute tot, wir stehen vor zwei Alternativen: ihn weiterhin moderner Stadtplanung überlassen, und weiterhin auf Versprechen hoffen, die nicht gehalten wurden - oder, wie stellen den Platz her, so wie er war. Moderne Architektur - oder besser gesagt, das, was immer noch als "Modern" verkauft wird - muß sich an dem messen lassen, was ihre Vorgänger erschufen. Daß sie diesen Vergleich stets scheut, und sich in die Ausrede "alles rückwärtsgewandt" flüchtet, verwundert nicht: Am Neustädter Markt verliert sie haushoch - und der Neustädter Markt ist nicht der einzige Ort, wo sie das tut. In Altstädten verlieren zeitgenössische Architekten fast immer, das kann man ihnen nicht vorwerfen - eine in Jahrhunderten gewachsene Stadt kann man nicht neu erfinden. Was man ihnen allerdings vorwerfen kann, ist, daß sie es nicht einsehen wollen, und darauf beharren, weiter "vorwärts" zu brüllen, und zu marschieren - selbst dann, wenn der Abgrund nur noch wenige Meter entfernt liegt .

Einen gibt es, der all dies erkennt; er hat auch ein hohes Amt - nur hören offensichtlich die, die auf ihn hören sollten, nicht auf ihn. Der Präsident des Bundes Deutscher Architekten BDA, Kaspar Krämer, fragte in einem Interview "Warum sind unsere Städte so häßlich?" , was jedoch von denen, die modern bauen, überhört wird. Der Präsident fragte hier etwas sehr gewagtes - man stelle sich vor, der Präsident der Ärzte rügte seine Berufsgruppe "Warum sind die Leute alle krank, trotz eurer Behandlungen" - das hätte einen Skandal ausgelöst. Nicht in Architektenkreisen - dort ist man der Überzeugung, daß das, was heute gebaut wird, von den Menschen angenommen wird.

"Funktional" sollen Städte sein - niemand wagt es, das Wort "Schönheit" in den Mund zu nehmen.
Auf die Frage, warum die Menschen sich nicht wehren, sagte Krämer: 

"Weil die Menschen gelernt haben, wegzuschauen".

Wir wollen nicht mehr wegschauen! 

Deswegen suchen wir einen Investor, der sich Kultur und Geschichte des Landes verpflichtet fühlt.

V.i.S.d.P.: Philipp Maass, Kontakt: philipp.maass@t-online.de
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Investor gesucht - mit dem Hang zur Kultur

Fördern Sie die Schönheit dieser Stadt - Bauen Sie ein Denkmal wieder auf! Sie glauben nicht, daß sich das in der heutigen Zeit verbinden läßt? Wir schon Jahre erbaut worden waren. Trotzdem war und ist ein Wiederaufbau des Rathauses immer wieder im Gespräch.  

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